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Rothen ist ein kleines Dorf in Mecklenburg – Vorpommern. Es gehört zur Gemeinde Borkow bei Sternberg und liegt am Rothener See. Das Dorf hat ca. 60 Einwohner, 16 Häuser, ein Gutshaus, den Pferdestall und den Rothener Hof, den ehemaligen Kuhstall des Gutes. Drei Straßen verbinden Rothen mit Borkow, Zülow und Mustin. Am Rande des Dorfes liegt die Rothener Mühle, die aber zur Gemeinde Mustin gehört. Aus dem Rothener See fließt die Mildenitz heraus und teilt sich an der Mühle in den alten Flusslauf, der wunderschön tief eingeschnitten durch die Felder mäandert und den Kanal, der nach Zülow zum dortigen Wasserkraftwerk fließt.

Im Dorf gibt es  das kleine Café „Rothe Kelle“ im Rothener Hof. Der Pferdestall und der daran angrenzende Reitplatz wird von einem Reitbetrieb genutzt. Die Feriengäste, die in den Ferienwohnungen im Gutshaus Rothen und im Pferdestall wohnen, können hier Reitstunden nehmen. Insbesondere mit dem Café und dessen gastronomischen Angebot ist ein kommunikativer Mittelpunkt im Dorf entstanden, wo sich Dorfbewohner, Feriengäste und Nachbarn aus der Region treffen können.

Durch die kulturellen Aktivitäten der Galerie in der Rothener Mühle, der Kunsthandwerker im Rothener Hof und im Gutshaus Rothen ist das Dorf jedes Jahr zu Pfingsten („Kunst offen“) und zu den Adventsaustellungen Anziehungspunkt für Hunderte von Besuchern.  Im  Vereinsgebäude des Rothener Hofs gibt es eine Schreinerwerkstatt, eine Schmiede, eine Emailierwerkstatt und ein Atelier für Glaskunst. Seit 2014 hat eine Mosterei ihren Betrieb im Rothener Hof eröffnet. Der jährliche Herbstmarkt am 3.Oktober um den Rothener Hof, die Feriengäste im Gutshaus, die Kurse im Rothener Hof beleben das Dorf, das sich inzwischen in der Region den Ruf als Künstlerdorf erworben hat. Am westlichen Dorfende ist ein Ateliergarten am Entstehen. Seit 2007 geben die Galerie Rothener Mühle, der Verein Rothener Hof und das Gutshaus Rothen gemeinsam einen Veranstaltungskalender „Kultur in Rothen“ heraus, der jährlich in hoher Auflage für die schönen Angebote aus Rothen wirbt.

Im Dorf wohnen Menschen im Alter von wenigen Monaten bis weit über 90 Jahre. Von den derzeit 60 Bewohnern sind 11 Kinder. Kein Haus steht leer, niemand im Dorf ist ohne Arbeit. Fast alle Häuser sind saniert oder werden gerade modernisiert. Die zentrale Abwasserentsorgung ist nur wenige Jahre alt, die Straße von  Borkow  nach Rothen wurde 2008 für viel Geld erneuert und sogar die Straßenlaternen funktionieren seit ein paar Jahren.
 
Die Chronik, die hier  veröffentlicht wird, ist in den Jahren 2004 bis 2016 entstanden. Viele Dorfbewohner und geborene Rothener aus nah und fern haben dazu beigetragen, dass sie lebendig und vielfältig geworden ist. Mit der Chronik soll versucht werden, aufzuzeigen, wie sich die große Geschichte in der dörflichen wiederspiegelt und abbildet. Die Chronik ist sicher nicht vollständig. Ich würde mich freuen, wenn Leser dieser Zeilen mir Ergänzungen und Verbesserungen zusenden. Besonders an Bildern bin ich sehr interessiert, weil sie das geschriebene Wort genauer zur Wirkung kommen lassen. Ich werde die Chronik in geeigneten Abständen fortschreiben und würde mich freuen, wenn sich andere bereitfinden, mir dabei zu helfen.

Natürlich ist eine solche Chronik immer auch subjektiv geprägt und kann nur annäherungsweise der geschichtlichen Wahrheit nahe kommen. Je mehr Menschen  ihr Wissen über die Geschichte des Dorfes preisgeben und der Chronik hinzufügen, umso besser kann sie werden.
 
Christian Lehsten, Rothen, Februar 2016